Wirkung & Studien zu Mönchspfeffer

Der Mönchspfeffer (Vitex agnus-castus) ist eine Pflanzenart der Gattung Vitex in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Wie sein deutscher Name verrät, ist der Geruch wie auch der Geschmack pfeffrig. Die Bezeichnung „Liebfrauenbettstroh“ ist eine veraltete Bezeichnung, die darauf hinweist, dass junge Mädchen das Kraut des Mönchspfeffers als Bettstroh verwendeten, um so ihre Jungfräulichkeit zu schützen. Die Geschichte des Mönchspfeffers geht weit zurück. Schon früh wurde er in der griechischen Mythologie erwähnt und auch in christlichem Zusammenhang spielte er eine wichtige Rolle. Im Mittelalter wurde der Mönchspfeffer zum Symbol des enthaltsamen Mönchslebens. Oftmals trugen Mönche aus Mönchspfeffer gefertigte Amulette, die zur Dämpfung des Geschlechtstriebes dienen sollten. Traditionell waren die Früchte des Mönchspfeffers ein beliebtes Mittel, das kräftigend, anti-entzündlich und sogar fruchtbarkeitsfördernd wirken sollte. Angeblich wurde er auch bei Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat bisher keine Aussagen zur Wirkung von Mönchspfeffer zugelassen

Leider dürfen wir aufgrund fehlender Health Claims die genaue Wirkung von Mönchspfeffer nicht ausloben. Für weitere Informationen bitten wir dich, selbst zu recherchieren und haben dir hier einige Studien zu Mönchspfeffer und seiner Wirkung verlinkt: