Morgenroutine: Der perfekte Start in den Tag

„Na der ist heute morgen aber mit dem falschen Fuß zuerst aufgestanden“ - Den Satz kennen wir Alle. Das richtige Aufstehen und die direkte Zeit danach scheint also einen enormen Einfluss auf unseren restlichen Tag zu haben. Eine gut durchdachte Morgenroutine kann dabei helfen ausgeschlafen, gut gelaunt und entspannt in den Tag zu starten. Aber was ist eigentlich eine Morgenroutine und braucht das nicht sehr viel Zeit, die man morgens sowieso nicht hat?

Was ist eine Morgenroutine?

Als Morgenroutine wird der persönliche Start in den Tag bezeichnet. Sie soll helfen morgens leichter aufzustehen und motivierter in den Tag zu starten. Diese Morgenrituale sind sehr individuell und sollten auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein. Sobald du deine Morgenroutine konsequent umsetzt, wirst du hoffentlich bald einen positiven Effekt auf deinen ganzen Tag spüren.

Warum eine Morgenroutine wichtig ist

Die erste Stunde nach dem Aufstehen ist enorm wichtig für unser Wohlbefinden für den restliche  Tag. Wenn wir uns schon morgens etwas Gutes tun und mit Freude in den Tag starten, sind wir besser gelaunt. Außerdem sind wir produktiver, ausgelassener und glücklicher. Deshalb sollten wir unseren Morgen so bewusst gestalten wie nur möglich. Das bedeutet, dass wir versuchen positive Gewohnheiten in unseren Tagesablauf zu integrieren. So vermeiden wir Verhaltensweisen, welche uns Kraft und Energie rauben. Strukturen und strikte Abläufe helfen uns die positiven Verhaltensweisen ohne viel Nachdenken auszuführen. 

Die Uhr tickt

Wenn wir an eine Morgenroutine denken, fragen wir uns direkt: Wie soll ich dafür Zeit haben? Ich bin doch sowieso schon im Stress. 

Eine Morgenroutine besteht aus immer gleich ablaufenden Strukturen. Wir müssen also nicht darüber nachdenken, was als nächstes getan werden muss - wir sparen uns also Zeit. Für eine sinnvolle Morgenroutine sollte man sich fragen: Wie viel Zeit habe ich zur Verfügung und wie nutze ich diese Zeit am sinnvollsten? Wenn wir beispielsweise die Snooze-Taste ungedrückt lassen, das Handy auslassen und einige Dinge schon am Vorabend vorbereiten können wir schneller in den Tag starten. 

Morgenroutine richtig erstellen

Wie erstelle ich nun eine Morgenroutine die zu mir passen?

Schritt 1: Wie sieht meine Morgenroutine momentan aus?

Hier eignet sich ein Selbstexperiment. Wie sieht die eigene Morgenroutine momentan aus? Drücke ich 3 Mal die Snooze-Taste, liege ich eine halbe Stunde mit Handy im Bett…?

Schritt 2: Welche Punkte in meiner Morgenroutine will ich ändern?

Hier sollte man sich überlegen welche Verhaltensweisen morgens Zeit rauben oder stressig sind. Diese sollten bestenfalls gestrichen und durch andere Gewohnheiten ersetzt werden.

Schritt 3: Was sind meine Ziele für eine Morgenroutine?

Schreibe deine Erwartungen nieder: Was wünscht du dir von einer Morgenroutine? Mehr Ruhe? Mehr Motivation? Mehr gute Laune? 

Schritt 4: Wie kann ich diese Ziele erreichen?

Nun solltest du dir überlegen wie du diese Ziele umsetzen kannst. Überlege dir Verhaltensweisen, durch die du deine Wünsche aus Schritt 3 erreichen kannst. Um dir einige Ideen zu geben, haben wir schon unsere Top 11-Tipps für eine motivierende Morgenroutine mit euch geteilt (Markierung Blogbeitrag Top 11-Tipps Morgenroutine). Wähle Gewohnheiten aus, von denen du denkst, dass sie dir gut tun und dich motivieren können.

Step 5: Setze deine Morgenroutine um

Nachdem du dir eine gut durchdachte Morgenroutine zusammengestellt hast kommt nun der schwierigste Schritt: Die Umsetzung. Hier lohnt es sich konsequent zu sein, denn Studien haben gezeigt das es durchschnittlich zwei Monate braucht bis eine Gewohnheit zu einer automatischen Verhaltensweise wird - um genau zu sein dauert es 66 Tage. Also bleibt dran.

Und jetzt wünschen wir dir einen guten Morgen!


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen